Logo
Tour America GmbH & Co KG
Erbsenberg 32
65439 Flörsheim-Weilbach
TelefonTelefon: 06145/321707
FaxTelefax: 06145/321708
E-MailE-Mail: service@touramerica.de
InternetInternet: www.touramerica.de

TA Home

Länder- und Einreiseinformationen USA

Der offizielle Staatsname lautet Vereinigte Staaten von Amerika (United States of America, kurz: USA) Die Hauptstadt ist Washington D.C. Nationalfeiertag 4. Juli Währung 1 US-Dollar = 100 Cents Höchster Berg Mount McKinley, Alaska (6.194 m/20320 ft)

Staatsform


Präsidiale Bundesrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung seit 1789, letzte Verfassungsänderung 1992. Zweikammerparlament (Congress): Repräsentantenhaus (House of Representatives) mit 435 für zwei Jahre gewählten Abgeordneten und Senat (Senate) mit 100 für sechs Jahre gewählten Mitgliedern (1/3 der Senatoren werden alle 2 Jahre neu gewählt). Staats- und Regierungschef: George W. Bush (43. Präsident der USA), seit 2001. Nach dem Staats- und Regierungschef wird der höchste Rang vom Außenminister (Secretary of State) eingenommen. Die USA besteht aus 50 gleichberechtigten Bundesstaaten mit eigener Verfassung, eigenem Parlament und einem gewählten Gouverneur. Hoheitsrechte der einzelnen Bundesstaaten gelten in den Bereichen Gesetzgebung für Schulwesen sowie bürgerliche, Handels- und Strafgerichtsbarkeit. Daneben gibt es den District of Columbia, 2 US-Commonwealth Territories sowie Außen- und Pachtgebiete. Unabhängigkeit seit 1776 (von Großbritannien).

Fläche


Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig viertgrößte Staat der Erde. Das Land ist ein wenig kleiner als Kanada und die Volksrepublik China, etwas mehr als halb so groß wie Russland, und 2 mal so groß wie Westeuropa. Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.047 km² Landmasse: 9.158.453 km² Wasserfläche: 47.356 km²

Bevölkerungszahl


299.093.240 (2006).

Bevölkerungsdichte


30 pro km²

Sprache


Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze sowie in einigen Gegenden mit erheblichem Immigrantenanteil in der Bevölkerung hat Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Französisch und Deutsch, die aufgrund früherer Immigrationswellen eine wichtige Rolle in bestimmten Regionen spielten, werden heute eher als Fremdsprache in den Schulen unterrichtet, während Russisch und Koreanisch in bestimmten Nachbarschaften von Großstädten zunehmend angetroffen werden. Die USA haben keine offiziell festgelegte Amtssprache, doch alle amtlichen Schriftstücke und Gesetzestexte werden in Englisch verfasst. Etwa 20 Millionen Einwohner sprechen kein Englisch. Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer, anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäisch-stämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 Prozent der Bevölkerung der USA. Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 Prozent Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z.B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 Prozent). Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 Prozent), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer („Native Americans”) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit. Nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma

Religion


Protestantisch (51%), römisch-katholisch (26,2%), jüdisch, muslimisch und viele andere Glaubensrichtungen. In den großen Städten leben Mitglieder bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen häufig im gleichen Stadtviertel.

Geographie


Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten sowie dem District of Columbia (D.C.), welche innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Die beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii liegen außerhalb dieses Kernlandes. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains oder die Appalachen, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii, sowie die politisch an die USA angeschlossen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzen die 48 zusammenhängenden Staaten an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifik. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifischem Ozean liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt. Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada) Grenze zu Mexiko: 3.326 km Küstenlinie: 19.924 km

Ortszeit


Die USA hat 6 Zeitzonen:



























Eastern Standard Time/New York MEZ - 6
Central Standard Time/Chicago MEZ - 7
Mountain Standard Time/Salt Lake City MEZ - 8
Pacific Standard Time/Los Angeles MEZ - 9
Yukon Time/Alaska-Festland MEZ - 10
Alaska-Hawaii Time/Hawaii und Aleuten MEZ - 11/Hawaii Sommer -12

(Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Hawaii) In den meisten Gebieten werden am ersten Sonntag im April die Uhren um eine Stunde vorgestellt; am letzten Sonntag im Oktober wieder um eine Stunde zurückgestellt. Ausnahmen bilden Großteile von Indiana, Arizona und Hawaii.

Klima


Das Gebiet der USA erstreckt sich (mit Ausnahme von Alaska und Hawaii) über sechs Klimazonen. Die Continental Moist Zone liegt im Nordosten, die südwestliche Begrenzung dieser Klimazone verläuft in etwa entlang der Grenze von Iowa mit Nebraska und Missouri. Die Sommer sind warm und sehr niederschlagsreich, die Winter kalt. An den großen Seen muss man mit strengen Wintern mit Schnee und Frost rechnen. Südlich schließt sich die Subtropical Moist Zone an, die nach Westen bis an die Grenze von Oklahoma mit Arkansas und Louisiana und im Süden bis an den Golf von Mexiko reicht. Die Temperaturen sind ähnlich wie in der Continental Moist Zone mit warmen, regnerischen Sommern. Die jahreszeitlichen Unterschiede sind jedoch nicht so krass und die Winter werden nicht so kalt. Die Hurrikan-Saison dauert von Anfang Juni bis Ende November. Die Continental Steppe Zone liegt im Nordwesten der USA und zieht sich durch die großen Binnen- und Hochebenen westlich der Rocky Mountains. Dieses Gebiet ist wesentlich niederschlagsärmer. Die Sommer sind warm, die Winter kühl und trocken. Die Rocky Mountains selbst bilden zusammen mit den Gebirgszügen an der Pazifikküste die Highland Climate Zone. Wegen der Hochlage sind die Temperaturen in diesem Gebiet grundsätzlich niedriger als in Gebieten auf dem gleichen Breitengrad in Tal-Lage. In der weiten Tiefebene zwischen den Rocky Mountains und den Erhebungen an der Ostküste liegt die Continental Desert Zone, die sich im Süden bis zur mexikanischen Grenze erstreckt. In diesem Wüstenklima wird es im Sommer recht warm, im Winter kühl. Es fallen das ganze Jahr über kaum Niederschläge. Der Küstenstreifen am Pazifik mit dem kalifornischen Längstal des Sacramento River bildet die Marine Temperate Zone. Hier herrscht sehr gemäßigtes Klima. Die Sommer sind warm, im Süden heiß, und die Winter sind im Norden kühl und im Süden mild. Die meisten Niederschläge fallen im Winter. In Alaska gibt es drei unterschiedliche Klimazonen. An der Südküste herrscht gemäßigtes ozeanisches Klima. Die größte Klimazone ist die subarktische Zone, die bis zum Brooks Range-Gebirge im Norden reicht. Die Winter werden hier recht kalt. Die kälteste Zone ist das Gebiet im Norden des Bundesstaates - die Tundra-Zone mit Dauerfrost, kurzen Sommern und langen Wintern. Wesentlich wärmer ist das Klima im tropischen Bundesstaat Hawaii. Im Frühling und Herbst fallen an den Ostküsten der Inseln heftige Niederschläge.

Reise- und Sicherheitsinformationen


Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Insbesondere im Luftverkehr gibt es erhöhte Sicherheitskontrollen. Reisende sollten bei Reiseantritt zusätzliche Zeit einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Department of Homeland Security unter www.dhs.gov.

Hinweis


Fluggesellschaften, die die Vereinigten Staaten anfliegen, sind gesetzlich dazu verpflichtet, den US-Grenzschutzbehörden Zugriff auf alle vorhandenen Passagierdaten zu gewähren. Anmerkung: Aufgrund der sich vor allem in der letzten Zeit häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen.

Online-Registrierung (ESTA
)

Seit dem 12. Januar 2009 ist vom DHS (Department of Homeland Security) die Online-Registrierungspflicht für alle USA-Besucher (auch Kinder und Babys) auf der Internetseite https://esta.cbp.dhs.gov/seta/ zwingend vorgeschrieben. Die Daten werden ausschließlich zu Sicherheitszwecken verwendet. Die Registrierung muss bis spätestens 72 Stunden vor Abflug erfolgen, wobei persönliche Daten und Reisedaten online abgefragt werden. Die Registrierung ist zwei Jahre  für beliebig viele Einreisen gültig, sofern nicht vorher der Reisepass abläuft oder sich Angaben des Reisepasses ändern. Der Ausdruck der Online-Registrierung muss bei Einreise in den USA vorgewiesen werden. Die Bestätigung der Online-Registrierung garantiert allerdings noch nicht die Einreise in die USA; diese wird erst von dem Beamten der Einreisebehörde vor Ort genehmigt. Detailinformationen finden Sie auf der Internetseite http://german.germnay.usembassy.gov/visa/vwp/esta/. Wenn Sie den Anforderungen nicht nachkommen, kann die Beförderung bzw. die Einreise verweigert werden. Seit 8. September 2010 kostet die Online-Registrierung 14 US-Dollar. Die Gebühr muss per Kreditkarte (MC, VI, AX, Discover) entrichtet werden, wobei die Kreditkarte nicht auf den Namen des Antragstellers ausgestellt sein muss. Anträge, die bis einschließlich 7.September gestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf der 2-Jahresfrist oder des Reisepasses.

Reisepass


Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein, ausgenommen sind Teilnehmer am Programm zur Aufhebung der Visumpflicht (VWP) (grundsätzlich nur für touristische und Geschäftsreisen gültig), deren Reisepässe während des Aufenthalts gültig sein müssen. Achtung: Seit dem 26. Juni 2005 ist die visumfreie Einreise für Teilnehmer am Programm zur Aufhebung der Visumpflicht (VWP) nur noch mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich. Alle Inhaber eines älteren Reisepasses benötigen seit diesem Datum für die Einreise in die USA ein entsprechendes Visum. Am Visa-Waiver-Programm (VWP) teilnehmende Länder müssen seit dem 26. Oktober 2005 in der Lage sein, Pässe mit digitalen Fotos auszustellen. Vor dem 26. Oktober 2005 von VWP-Ländern ausgestellte gültige Pässe, die kein digitales Foto enthalten, werden im Rahmen des Visa-Waiver-Programms weiterhin akzeptiert, vorausgesetzt, es handelt sich um maschinenlesbare Pässe.

Biometrische deutsche Reisepässe


Ab Oktober 2006 wird bei der Einreise in die USA der biometrische Reisepass mit Fingerabdrücken und Iris-Scan verlangt. Biometrische Reisepässe wurden in Deutschland am 1. November 2005 eingeführt. In diesen ist ein digitales Porträt gespeichert. Ab März 2007 sollen außerdem zwei Fingerabdrücke des Inhabers und später ein Scan der Iris mit aufgenommen werden.

Einreise mit Kindern


Der Eintrag des Kindes im Pass eines mitreisenden Elternteils wird seit dem 26. Oktober 2004 nicht mehr für die visumsfreie Einreise in die USA anerkannt. Seitdem benötigen Kinder und auch Babys einen eigenen, maschinenlesbaren Reisepass. 01.01.2006: Der Kinderreisepass ersetzt den Kinderausweis. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher und maschinenlesbar und z.B. auch für die Einreise in die USA gültig. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum


Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger von Kanada und Bermuda, die mit einem gültigen Reisepass einreisen können, sowie Mexiko (nur mit gültiger Border Crossing Card DSP-150). Visa Waiver Program (VWP): Staatsbürger folgender Länder können als Touristen oder Geschäftsleute visumsfrei in die USA für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einreisen, falls sie ein gültiges Weiter- bzw. Rückflugticket besitzen, über einen maschinenlesbaren Reisepass verfügen und per Flugzeug oder Schiff einer Transportgesellschaft des Programms zur Aufhebung der Visumspflicht (VWP Visa Waiver Program) zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken einreisen: (a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (ausgenommen Staatsbürger von Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern, die ein Visum benötigen) und Schweiz (wenn ein Reisepass, der nach dem 1. Januar 2003 ausgestellt wurde, vorliegt); (b) Andorra, Australien, Brunei, Island, Japan, Liechtenstein, Monaco, Neuseeland, Norwegen, San Marino und Singapur. Hinweis: Das Permanent Visa Waiver Program gilt nicht generell für alle, sondern nur für vertraglich festgesetzte Flug- und Kreuzfahrtslinien (signatory carrier). Zusätzlich muss von allen visumbefreiten Reisenden das Formblatt I-94W, das an Bord aller angeschlossenen Transportunternehmen erhältlich ist, ausgefüllt werden. Anmerkung: Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt. Am 5. Januar 2004 ist das US-Visit-Programm in Kraft getreten, aufgrund dessen von ein- und ausreisenden Besuchern Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder gemacht werden.

Aktueller Hinweis


Seit dem 30. September 2004 müssen sich auch alle Staatsangehörigen der am Visa-Waiver-Abkommen beteiligten Staaten per Fingerabdruck und Foto registrieren lassen. Während die Einreisekontrollen flächendeckend eingeführt sind, werden nun zunehmend auch bei der Ausreise von Ausländern Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen. Seit dem 26. Oktober 2004 müssen Reisepässe (bordeauxfarben) maschinenlesbar sein und seit dem 26. Oktober 2005 müssen neue Reisepässe ein digitales Foto enthalten. Weitere Informationen unter www.dhs.gov/us-visit.

NEU - Adresse der Unterkunft


Seit dem 5. Oktober 2005 müssen Reisenden schon vor der Abreise ihre erste Adresse in den USA - in der Regel ein Hotel - angeben. Die Fluggesellschaften übermitteln die Daten, zu denen die Angaben über Straßenname, Hausnummer, Stadt, Bundesstaat und Postleitzahl gehören, kurz nach Abflug den US-Behörden. Wer keine Adresse angibt, dem kann die Einreise verwehrt werden.

Gesundheit - Vorsichtsmaßnahmen


Derzeit sind weder für die Einreise nach USA, noch nach Canada Impfungen vorgeschrieben, sofern die Anreise nicht von/über Infektionsgebiete erfolgt. Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informieren. Jeder Reisende ist selbst für die Einhaltung der Bestimmungen verantwortlich. Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Tollwut kommt vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. In manchen Bundesstaaten treten Krankheiten auf, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden, wie das Dengue-Fieber, die Borreliose oder das West-Nil-Fieber. Der einzige Schutz besteht in sorgfältigen Mückenschutzmaßnahmen.Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer West Nil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für 4 Wochen kein Blut spenden. In letzter Zeit häufen sich Fälle von an Keuchhusten erkrankten Personen besonders in den Staaten Chicago, New York und in Kansas. Kinder sowie Jugendliche und Erwachsene mit entsprechendem Risiko sollten geimpft sein.

Gesundheitsvorsorge


Eine Nordamerika-Reise ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz anzutreten, wäre mehr als leichtsinnig, denn ärztliche Behandlungs- und Krankenhauskosten sind in Amerika sehr hoch. Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut. Notfälle werden in Nordamerika nur gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung behandelt. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt. Häufig ist es günstiger, wenn medizinisch möglich, nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier in Behandlung zu begeben. Die meisten deutschen privaten Krankenversicherer bieten ihren Versicherten weltweiten Vollschutz. Wer nicht mit der Erstattung der in Übersee angefallenen Behandlungskosten rechnen kann – das sind vor allem die in gesetzlichen Kassen Versicherten – dem ist dringend der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung anzuraten.

Gesetzliche Feiertage


Die wichtigsten überregionalen Feiertage in den USA sind 1.1. Neujahrstag; 3. Montag im Januar - Martin Luther King Jun. Day; 3. Montag im Februar - Washington’s Birthday; Karfreitag und Ostermontag; letzter Montag im Mai - Memorial Day; 4.7. Independence Day; 1. Montag im September - Labour Day; 2. Montag im Oktober - Columbus Day; 11.11. Veterans Day; letzter Donnerstag im November - Thanksgiving; 25.12. Weihnachten. Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten an verschiedenen Tagen begangen

Währung


1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent. Hinweis: Seit Anfang 2006 gibt es in den USA neue Zehn-Dollar-Noten. Auf den sonst traditionell grünen Scheinen ist die Fackel der Freiheitsstatue auf den neuen Zehn-Dollar-Noten erstmals in rot abgebildet. Alte Geldscheine bleiben weiterhin gültig.

Geldwechsel


Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln.

Kreditkarten


Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks


Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks werden ansonsten fast überall akzeptiert. An Tankstellen, in Supermärkten, in Restaurants und in Hotels. Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

ec-/Maestro-Karte


An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann mit der ec-/Maestro-Karte Geld abgehoben werden. ec-/Maestro-Karte können in den USA aber nur in den seltensten Fällen zur Zahlung genutzt werden.

Devisenbestimmungen


Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen über 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Alle Goldmünzen und Goldmengen müssen bei der Einreise deklariert werden.

Öffnungszeiten der Banken


Im Allgemeinen: Mo-Fr 08.00-17.30 Uhr.

Duty Free


Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak (auch in proportional anderen Mengen); 0,94 l alkoholische Getränke; Geschenke bis zum Wert von 100 US$*. Anmerkung: (a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. (b) Alkohol- und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.

Einfuhrverbot


Dies gilt für Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden (Attest des behandelnden Arztes erforderlich); Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst und Pflanzen (einschließlich vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte); Schusswaffen und Munition; gefährliche Gegenstände wie z.B. Feuerwerkskörper und giftige Artikel; Fleisch- und Geflügelprodukte; pornografische Artikel; Klappmesser; kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden.

Essen & Trinken


Das Angebot reicht von Schnellimbiss-Ketten über Drive-Ins und Coffee-Shops, Diners (komplett mit Auffahrt und Neonlichtern, hauptsächlich in Kleinstädten) und Cafeterias bis zu Restaurants mit Tresen- oder Selbstbedienung. Die Restaurants in Großstädten sind in der Regel modern und sehr sauber und bieten eine große Auswahl an Gerichten aller Preisklassen an. Das amerikanische Frühstück besteht nicht selten aus warmen Speisen wie z. B. Pfannkuchen oder heißen Waffeln mit Ahornsirup und Obst oder Home fries and Grits (eine Spezialität des Südens). Besucher wundern sich oft über die Frage, wie sie ihre Frühstückseier haben wollen, z. B. Over easy (Spiegelei von beiden Seiten angebraten) oder Sunny side up (normales Spiegelei mit der spiegelnden Seite oben). Steakhäuser und Schnellimbiss-Ketten, die Hot dogs (Weenies), Hamburger und Pizzas servieren, findet man überall. Viele Restaurants bieten sowohl amerikanische als auch kontinentale Küche und internationale Spezialitäten. Die regionalen Spezialitäten reichen von mexikanischen Gerichten im Südwesten bis zu französischen, kreolischen und Cajun-Gerichten im tiefen Süden. Auch Grills sind im Süden sehr beliebt. Zu den Preisnachlässen vieler Restaurants gehören Early Bird Dinners (vor 18.00 Uhr serviert), Children's Platters (preisgünstiges Kindermenü) und Restaurant Special (Tagesgericht zu ermäßigtem Preis). Manchmal gibt es auch All-you-can-eat-Menus (für einen festgesetzten Preis kann man soviel essen, wie man möchte). Getränke: Es gibt viele unterschiedliche Bars, elegante Cocktailbars, Cafes, Saloonbars und Pubs im englischen Stil, aber auch einfache Kneipen. In den Großstädten gibt es häufig Happy Hours mit preiswerteren Getränken und kostenlosen Snacks. Grundsätzlich muss man für Bedienung extra bezahlen. Die Ausschankzeiten werden von den Staaten, Bezirken, Städten oder Gemeinden festgelegt. Das Mindestalter für den Alkoholkonsum liegt bei 21 Jahren. Die Alkoholgesetze unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat stark; z. B. ist der Konsum von Alkohol in Nevada zu jeder Zeit und überall gestattet, in anderen Bundesstaaten nur begrenzt erlaubt und in manchen Gegenden ganz verboten. In solchen Gegenden findet man oft Privatklubs oder eine nahe gelegene Stadt, in der Alkohol verkauft werden darf. Geöffnete Alkoholbehälter dürfen jedoch nicht in Kraftfahrzeugen und oft auch nicht auf der Straße mitgeführt werden. Bier wird viel getrunken, aber auch kalifornische Weine werden immer beliebter.

Telefonieren


Telefonieren ist recht einfach und man kann im Regelfall in beide Richtungen durchwählen. Von Deutschland nach Amerika wählen Sie die 001 vor, dann die 3-stellige Ortskennung und anschließend eine 7-stellige Rufnummer. Bei Telefonaten von Amerika nach Deutschland wählen Sie vom Hotelzimmer aus normalerweise die 8011 um ins internationale Leitungsnetz zu gelangen (es steht auf dem Telefon oder in einer Information beim Telefon). Bei Ferngesprächen von einem öffentlichen Telefon ist Idealerweise in der Telefonzelle eine Anleitung für Long Distance Calls. Häufig muss erst eine dreistellige Vorwahl plus Nummer, in anderen Fällen eine 1 oder andere Zahl gewählt werden. Üblicherweise aber wählen Sie von einem öffentlichen Telefon die 011 vor, dann die 49 als Kennung für Deutschland, die Ortsvorwahlnummer ohne die Null und dann die Rufnummer des Teilnehmers. Danach meldet sich der Operator oder eine Computerstimme und verlangt die Bezahlung der ersten drei Minuten. Ist diese erfolgt, können Sie telefonieren bis die Stimme Sie wieder auffordert den Apparat mit 5-, 10- und 25-Cent Münzen zu füttern. Davon brauchen Sie bei Ferngesprächen dann reichlich. Klassische Orte für öffentliche Telefone sind Tankstellen und Supermärkte. Und: Sie können sich in jeder Telefonzelle zurückrufen lassen. Auch R-Gespräche, bei denen der Angerufene die Gebühren bezahlt, werden vom Operator vermittelt. Sie bitten ihn in dem Fall um einen Collect Call. Eine Besonderheit ist der Person to Person Call. Bei dieser Variante zahlen Sie nur den Anruf, wenn Sie denjenigen, den Sie erreichen wollen, an das andere Ende der Leitung bekommen. Die Hotels erheben erhöhte Telefongebühren und oft muss man das Telefon gegen Vorlage der Kreditkarte oder Hinterlegung einer Kaution zunächst frei schalten lassen, bevor man telefonieren kann. Bei vielen Hotels läuft der Gebührenzähler bereits ab dem 4. oder 5. Klingeln, unabhängig davon ob jemand das Gespräch entgegennimmt oder nicht! Die Grundgebühr von USD 5,- bis USD 8,- findet sich dann auf Ihrer Zimmerrechnung wieder. Wesentlich günstiger telefonieren Sie mit den verschiedenen Telefonkarten (z.B. Calling Card der Telecom, die Sie in Ihrem Telefonladen beantragen können), oder einer „Prepaid Karte“, die man für 10,- oder 20,- Dollar in den meisten Souvenirläden oder bei der US Post bekommt. Unsere deutschen Handys (US-Bezeichnung: cellular phones oder mobil phones) funktionieren in den USA nicht, es sei denn, man hat ein spezielles Tri-Band/Quad-Band-Handy mit GSM1900-Standard. 800-Nummern Diese Nummern mit einer “800" als area code sind gebührenfreie (toll-free) Rufnummern; Gespräche werden von den angerufenen Unternehmen bezahlt. Die 800-Nummer ermöglicht es, die meisten Hotels/Motels, Fluglinien sowie Amtrak in den USA zu erreichen, um Reservierungen vorzunehmen, ohne Geld auszugeben. Gebührenfreie Nummern erfährt man unter 1-800-555-1212. Viele Firmen geben ihre Nummern auch in Buchstaben an, damit man sie sich besser merken kann, z.B. 1-800-MOTEL6. Deshalb stehen auf der Telefontastatur neben den Ziffern auch Buchstaben (2-ABC, 3-DEF, 4-GHI, 5-JKL, 6-MNO, 7-PRS, 8-TUV, 9-XYZ), also MOTEL6= 668356.

Notfälle


Die bundesweit einheitliche Notrufnummer ist die 911. Natürlich hilft Ihnen auch der Operator weiter. Wählen Sie einfach “0“ für den Operator und schildern Sie Ihren jeweiligen Notfall. Er wird Sie weiter verbinden.

Faxdienste


Werden überall angeboten. In allen größeren Städten und Touristenzentren gibt es Faxbüros, die meisten Hotels bieten ebenfalls Faxdienste an.

Internet/E-Mail


Öffentlicher Zugang zu Internet/E-Mail in Geschäftszentren, Hotels und auf Flughäfen. Internetcafés stehen landesweit in großer Zahl zur Verfügung.

Telegramme


Können in allen Telegrafen- und Postämtern aufgegeben werden

Post


Es gibt zahlreiche Postämter in allen Bundesstaaten. Briefmarken können, manchmal gegen einen Aufpreis, auch in Geschäften und Hotels gekauft werden sowie an Geldautomaten. Die Briefkästen (Letter Box, Mail Drop) haben eine große Klappe und sind blau. Manchmal gibt es mehrere auf einmal, wovon einer z.B. für lokale und einer für überregionale Post ist (Aufdruck beachten!). Post nach Eropa ist zwischen 5 und 14 Tagen unterwgs - Aufschrift "By Airmail" nicht vergessen! Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Std. lang geöffnet

Elektrogeräte / Stromspannung


Bei Mitnahme eines Elektrogerätes müssen Sie darauf achten, dass dieses von den in Deutschland üblichen 220 V auf die 110 V Stromspannung in USA und Canada umschaltbar ist. Zusätzlich benötigen Sie einen Zwischenstecker (Adapter) von Rundpolen auf Flachpole, welchen Sie in jedem gut sortierten Elektrofachgeschäft preiswert erhalten.

Nachtleben


Clubs in den Städten sind normalerweise bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Alle Arten von Theater- und Musikveranstaltungen werden angeboten. Glücksspiele sind nur in lizenzierten Kasinos erlaubt. Spieler müssen mindestens 21 Jahre alt sein.

Einkaufstipps


Große Auswahl, lange Öffnungszeiten und günstige Preise charakterisieren den Einkauf in den USA. Viele kleine Geschäfte, Spezialitätengeschäfte und Hypermärkte sind 24 Stunden geöffnet. Günstig einkaufen kann man Textilien wie Jeans, T-Shirts, Oberhemden sowie Sportartikel und -schuhe und Fotoapparate. In vielen Regionen der USA – besonders jedoch an der Ostküste – gibt es Factory Outlet Malls (Fabrikdirektverkauf). In diesen Geschäften können Sie Designer Artikel (oft 2. Wahl) zu oft sehr stark ermäßigten Preisen einkaufen. Auf Sonderangebote achten ("SALE")! Meist außerhalb der Stadtzentren sind große Einkaufszentren (Malls) angesiedelt, die aus verschiedenen Geschäften in einem einzigen Gebäudekomplex, meist auf mehreren Etagen und mit Innenhof, bestehen. Neben der Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten bieten sie auch Restaurants und oft auch Unterhaltungsangebote. Sollten Sie Medikamente benötigen, die rezeptfrei erhältlich sind, so können Sie die wichtigsten in größeren Supermärkten oder in den so genannten Drugstores kaufen. Zu beachten ist, dass die Preise in den Geschäften immer Nettopreise sind. In den meisten Bundesstaaten wird eine Verkaufssteuer (sales tax) zwischen 3 und 15% erhoben, die nicht im Preis enthalten ist. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00/09.30-17.30/18.00 Uhr. Teilweise haben die Geschäfte ein- oder zweimal wöchentlich länger oder in manchen Bundesstaaten auch sonntags geöffnet. Supermärkte haben meist bis 22 Uhr oder rund um die Uhr geöffnet, die Malls bis 20 oder 21 Uhr.

Wichtige Feste des Jahres


Weihnachten: In Amerika wird Weihnachten im großen Stil gefeiert. In Neuengland und den anderen nördlichen Staaten sind weiße Weihnachten recht häufig, was die Freude am Fest noch erhöht. Man röstet Esskastanien im Kamin und trinkt heiße Schokolade oder Grog. Der Weihnachtsbaum wird am Heiligabend reich verziert. Die Häuser werden in der Weihnachtszeit mit Kränzen, Girlanden und elektrischen Lichtern üppig geschmückt. Thanksgiving (Erntedankfest): Dieser Feiertag findet am letzten Donnerstag im November im Familienkreis oder mit guten Freunden statt. Man segnet das Essen und isst gefüllten Truthahn, Röstkartoffeln und Yamswurzeln. Dieser Feiertag stammt aus der Zeit, als sich die Engländer in der Neuen Welt niederließen. Sie dankten damit den Indianern für deren großzügige Hilfe und Ratschläge. 4. Juli: Dieser Feiertag wird zum Gedenken an Amerikas Sieg über die britische Kolonialmacht (Unabhängigkeitskrieg) gefeiert. Er wird im ganzen Land mit großen Feuerwerken begangen. Amerikanische Feuerwerke gehören zu den schönsten der Welt, und einige der aufregendsten finden an den Küsten statt, wo die Aussicht nicht von Gebäuden gestört wird. Halloween: Dieser Feiertag (31. Okt., Vorabend von Allerheiligen) ist typisch amerikanisch (obwohl er zunehmend auch in Europa gefeiert wird) und eher etwas für Kinder. Als Hexen, Geister oder Teufel kostümiert ziehen sie in Gruppen durch die Nachbarschaft, klopfen an Haustüren und sagen Trick or Treat, wenn die Tür geöffnet wird. Die Hauseigentümer geben den Kindern kleine Geschenke (Obst oder Süßigkeiten), damit ihnen kein Streich gespielt wird. In der Nacht vor Halloween (Mischief Night) sind jedoch kleine Streiche angesagt, klassische Scherze sind das Klingeln an Haustüren mit anschließender Fluchtergreifung oder das Umwickeln von Zäunen und Telefonmasten mit Toilettenpapier. Mardi Gras (Faschingsdienstag): New Orleans feiert jedes Jahr Fasching. Zu den Festlichkeiten mit Paraden, Straßentänzen und Umzügen in Masken und Kostümen reisen Besucher aus dem In- und Ausland an.

Land & Leute


Die relativ kurze Geschichte der Besiedlung des Landes durch eine große Anzahl unterschiedlicher Nationen brachte eine Vielfalt verschiedener Sitten, Kulturen und Traditionen mit sich. In den Großstädten leben Personen gleicher Abstammung oft in den gleichen Vierteln. Die Atmosphäre ist grundsätzlich eher locker und leger. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Amerikaner sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Auch hier freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Kleidung ist normalerweise zwanglos. Gute Hotels, Restaurants und Klubs erwarten Abendkleidung.

Rauchen


In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln besteht oft Rauchverbot. Einige Restaurants haben Raucher- und Nichtraucherzonen. Ebenso besteht an einigen kalifornischen Stränden sowie in allen Restaurants, in Parks und anderen öffentlichen Plätzen im Staat Kalifornien ein Rauchverbot. Auch in New York City gilt in allen Restaurants und Kneipen Rauchverbot.

Trinkgeld


ist üblich und normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Auch Eintrittsgebühren für Klubs usw. beinhalten kein Trinkgeld. Kellner, Taxifahrer und Friseure erhalten 15%, Gepäckträger 1-2 US$ pro Gepäckstück und Zimmermädchen 1-2 US$ pro Tag.

Wirtschaft


Die USA sind nach wie vor die größte Weltwirtschaftsmacht und eines der wohlhabendsten Länder der Erde. Dieser Status gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium, einen großen Binnenmarkt sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Die entscheidende Rolle des US-Dollars ist auf die umfangreichen Auslandsinvestitionen der USA zurückzuführen, durch die das Land in fast jedem Wirtschaftszweig den Weltmarkt beherrscht. Große Teile der Landfläche der USA werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, vor allem Baumwolle, Getreide und Tabak werden in großem Umfang exportiert. Im Bergbau werden Öl und Gas, Kohle, Eisen, Kupfer, Uran und Silber gefördert. In der Industrieproduktion führen die Sektoren Stahl, Kraftfahrzeuge, Luftfahrt, Chemie, Elektronik und Konsumgüter den Weltmarkt an. Der Dienstleistungssektor beschäftigt etwa drei Viertel der Erwerbstätigen und erwirtschaftet auch drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes. Seine wichtigsten Bereiche sind Banken- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Tourismus. Die USA stehen als Reiseziel nach Frankreich weltweit an zweiter Stelle. Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 hat das Tourismusgeschäft in den USA längst wieder angezogen. Seit Ende der neunziger Jahre gibt es durch den Einfluss der Computerindustrie und die Auswirkungen des Internetbooms revolutionäre Veränderungen im Bereich des Handels. 2003 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,4%, des Dienstleistungssektors 72,5% und der verarbeitenden Industrie 26,2%. Generell war die Wirtschaftsleistung der USA während der neunziger Jahre relativ gut; das Wirtschaftswachstum lag bei etwa 3-4%, die Inflationsrate betrug 2-3% und die Arbeitslosigkeit 4-5%. Die Ereignisse vom 11. September 2001 führten zunächst zu einer massiven wirtschaftlichen Flaute in vielen Bereichen, besonders in der Flug- und Tourismusindustrie. 2003 betrug das Wirtschaftswachstum wieder 3% und 2004 stieg es auf 4,2%. 2005 schwächte es sich jedoch wieder auf 3,5% ab. Die USA sind weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2003 (nur Waren) hinter Deutschland an zweiter Stelle. Die seit Jahren defizitäre US-Handelsbilanz konnte von der abgeschwächten US-Währung nicht ausreichend profitieren. Zwar stiegen die US-Exporte insgesamt (Waren und Dienstleistungen) um 4,7% gegenüber dem Vorjahr, dies konnte die erhebliche Importsteigerung (+ 8,5%) jedoch nicht ausgleichen. Die Gesamtbilanz von Handel und Dienstleistungen wies 2003 ein Defizit von 496,5 Mrd. US$ aus und erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Größter Handelspartner der USA ist das Nachbarland Kanada, gefolgt von Mexiko, Japan, Großbritannien und Deutschland. 1992 unterzeichneten die USA, Kanada und Mexiko das North American Free Trade Agreement (NAFTA). Ziel des Abkommens ist es, Zolltarife und Handelsschranken abzubauen, die den Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Finanzen auf dem nordamerikanischen Kontinent einschränken. In den NAFTA-Länder leben etwa soviel Menschen wie in den EU-Ländern und die NAFTA-Wirtschaftsleistung stimmt fast genau mit der der Europäischen Union überein.

Reiseverkehr - International:


Internationale Flughäfen: Zu den größten internationalen Flughäfen in den USA zählen Atlanta (ATL), Chicago (ORD), Los Angeles (LAX), Dallas/Fort Worth (DFW), Denver (DEN), Las Vegas (LAS), Phoenix (PHX), New York John F. Kennedy (JFK), Minneapolis-St Paul (MSP), Houston (HOU), Detroit (DTW) und San Francisco (SFO). Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt-New York 8,40 Stunden; Frankfurt-Los Angeles 11,35 Stunden; Berlin-New York 9,30 Stunden. Flüge in westliche Richtung (von Europa in die USA oder von der Ost- zur Westküste) dauern wegen des Windeinflusses länger als Flüge in östliche Richtung. Flüge von der Ostküste der USA nach Europa verringern sich um etwa 30-40 Minuten (von der Westküste 1 Stunde). Schiff: Viele Kreuzfahrtschiffe aus der ganzen Welt laufen die Ost- und Westküste der USA an, Bahn: Fast alle Fernverkehrszüge werden von der US National Railroad Passenger Corporation (Amtrak) betrieben. Es gibt mehrere Passagierverbindungen nach Kanada. Die Hauptstrecken sind New York-Montréal, Chicago-Toronto und Seattle-Vancouver. Bus/Pkw: Es gibt zahlreiche Grenzübergänge zwischen Kanada und den USA. Die Hauptstrecken sind New York-Montréal/Ottawa, Detroit-Toronto/Hamilton, Minneapolis Winnipeg und Seattle Vancouver/Edmonton/Calgary. Es gibt Straßenverbindungen nach Mexiko von El Paso, San Diego, Tucson und San Antonio. Greyhound bietet Verbindungen nach Kanada und Mexiko an.

Reiseverkehr - National:


Flugzeug: Der Flug vom Osten der USA in den Westen dauert 5 Stunden, von Norden nach Süden 2 Stunden. Da es zwischen den Fluggesellschaften eine sehr starke Konkurrenz gibt, sind die Flugpreise recht unterschiedlich. Neben den gängigen Buchungsklassen First und Economy Class gibt es zahlreiche Sondertarife und Vergünstigungen. Durchschnittliche Flugzeiten: Detroit-New York 1,40 Stunden; Los Angeles-Chicago 4,15 Stunden; Los Angeles-New York 5,20 Stunden; Miami-Chicago 3,10 Stunden; Miami-Los Angeles 7 Stunden; Miami-New York 2,40 Stunden; New York-Chicago 2,50 Stunden; New York-Dallas 4 Stunden; New York-Detroit 2 Stunden; New York-Los Angeles 6 Stunden; New York-Miami 3,10 Stunden; Seattle-San Francisco 1,50 Stunden. Bahn: Fast alle Fernverkehrszüge werden von der National Railroad Passenger Corporation (Amtrak), Vorort- und Kurzstreckenzüge von regionalen Firmen betrieben. Amtraks Hauptstrecke ist die Verbindung Boston-New York-Washington DC. Andere Amtrak-Strecken führen nach Süden (Florida und New Orleans) sowie von Boston über New York und Washington DC nach Chicago. Von Chicago führt eine tägliche Verbindung nach Seattle, Portland, Oakland (San Francisco), Los Angeles (über Omaha-Denver-Salt Lake City-Las Vegas oder über Kansas City-Albuquerque- Flagstaff), San Antonio und New Orleans (über St. Louis und Dallas/Ft. Worth). Eine Verbindung besteht zwischen San Antonio und Los Angeles über El Paso-Tucson-Phoenix. Dreimal wöchentlich fährt ein Zug von Los Angeles nach New Orleans. Die von Amtrak eingeführten ACELA Express Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit bis zu 240 km/h und verringern die Fahrzeit zwischen Washington und New York auf 3 Stunden; die normalerweise viereinhalbstündige Fahrt von New York nach Boston dauert mit dieser Verbindung nur noch 3,5 Stunden. Durchschnittliche Fahrzeiten: Chicago-New Orleans 19 Stunden; Chicago-New York 18 Stunden; Chicago-Washington DC 17 Stunden; Los Angeles-Dallas 46 Stunden; Los Angeles- Chicago 69 Stunden; New York-Miami 30 Stunden; New York-New Orleans 30 Stunden; New York- Washington DC 4 Stunden. Pkw: Am besten erforscht man das Land mit dem Auto, obwohl die Entfernungen gewaltig sind. Man sollte die Fahrzeiten richtig einschätzen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Die Fahrbedingungen sind ausgezeichnet, alle Orte sind an das Straßennetz angeschlossen. Maut: Besonders im Osten der USA gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Straßen (toll roads), Tunnel, Brücken etc. So genannte turnpikes und parkways belasten meistens die Reisekasse. Hierfür sollte man immer Kleingeld (change) parat halten. Der Amerikanische Automobilklub (AAA) bietet Reisedienste, Landkarten, Ratschläge und Versicherungen, die in den meisten Staaten auch für Mietwagen vorgeschrieben sind. Mitglieder eines europäischen Automobilklubs erhalten oft Ermäßigungen vom AAA . Bus: Das größte Busunternehmen der USA, das das ganze Land befährt, ist Greyhound World Travel. Zusammen mit über 11.000 anderen Busgesellschaften versorgt es die gesamten USA mit preiswerten Verbindungen. Die Intercity-Busse sind klimatisiert, haben verstellbare Sitze und WCs. Greyhound befährt die Südstaaten, die südlichen Zentralstaaten, den Süden der Rocky Mountains und bietet Verbindungen nach Mexiko und Kanada an. Gepäckaufbewahrungen und Imbiss-Stuben sind normalerweise rund um die Uhr geöffnet. Übernachten im Busbahnhof (etwa beim Warten auf einen Anschlussbus) ist verboten und auch nicht empfehlenswert, da die Bahnhöfe oft in ablegenen Gegenden liegen. Durchschnittliche Pkw-Fahrzeiten: Los Angeles-Chicago 44 Stunden; Miami-Los Angeles 57 Stunden; Miami-New York 27 Stunden; New York-Chicago 16 Stunden; New York-Dallas 33 Stunden; New York-Los Angeles 58 Stunden; New York-Miami 27 Stunden. Durchschnittliche Bus-Fahrzeiten: Dallas-New Orleans 13 Stunden; Detroit-Chicago 6 Stunden; Los Angeles-Las Vegas 6 Stunden; Miami-Atlanta 18 Stunden; New Orleans-Houston 8 Stunden; New York-Washington DC 5 Stunden.

Camper/Motorhomes


Reisen mit Campmobilen und Motorhomes sind eine weitere gute Möglichkeit, das riesige Land kennen zu lernen.

Stadtverkehr:


Einige Städte der USA haben seit der Transit-Renaissance, die der Ölkrise der siebziger Jahre folgte, ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In mehreren Großstädten gibt es U-Bahnnetze, z. B. in New York (Subway), Washington DC (Metro), Boston (T), Chicago (Train), Los Angeles (Metro) und San Francisco (BART-Bay Area Rapid Transit). Darüber hinaus gibt es mehrere Straßenbahnen und Oberleitungsbusse, einschließlich der beliebten alten Cable Cars in San Francisco. Kontaktadressen Botschaft der USA: Neustädtische Kirchstraße 4-5, D-10117 Berlin Tel: (030) 830 50. Fax: (030) 238 62 90. Internet: www.usembassy.de oder www.us-botschaft.de Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr (Termin nach Vereinbarung). Konsularabteilung der Botschaft: Clayallee 170, D-14195 Berlin Tel: (030) 832 92 33 oder (0900) 185 00 55 (Live-Operator-Visaservice; 1,86 /Min., Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr, auch Terminvereinbarung und Formularbestellung). Fax: (030) 831 49 26 oder (0900) 185 00 58. Generalkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 7 53 50). Generalkonsulate ohne Visumerteilung in Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und München. Konsulin in Bremen.

Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten


Deutsche Botschaft in Washington 4645 Reservoir Road N.W., Washington, DC 20007/1998 Tel.: (202) 298-8141, (202) 298-4000, Fax: (202) 298-4249 E-Mail: ge-embus@ix.netcom.com, Internet: www.germany-info.org Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 16.30 Uhr, Freitag von 09.00 bis 14.30 Uhr Deutsches Generalkonsulat in Boston 3 Copley Place, Suite 500, Boston, MA 02116 Tel.: (617) 536-8172 oder (617) 535-4414 Deutsches Generalkonsulat in Los Angeles 6222 Wilshire Blvd., Suite No. 500, Los Angeles, CA 90048 Tel.: (213) 930-2703, Fax: (213) 930-2805 E-Mail: GermanConLA@aol.com Deutsches Generalkonsulat in Miami 100 N. Biscayne Blvd., Suite 2200, Miami, FL Tel.: (305) 358-0290/-91 E-Mail: gk@gk-miami.de Deutsches Generalkonsulat in New York A. 871 United Nations Plaza, New York, NY 10017 Tel.: (212) 610-9700, Fax: (212) 940-0402 Deutsches Honorarkonsulat in Philadelphia 1617 John F. Kennedy Blvd., Philadelphia, PA 19103 Tel.: (215) 665-3263, Fax: (215) 665-3165 Deutsches Generalkonsulat in San Francisco 1960 Jackson Street, San Francisco, CA 94109 Tel.: (415) 775-1061

nach oben · Druckansicht