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Allgemeine Informationen

Nützliche Tipps und wichtige Hinweise für Reisen in die Vereinigten Staaten

Einreise/Einreisepapiere Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Gesamtaufenthalt von 90 Tagen weder für die Einreise in die Vereinigten Staaten, noch nach Canada ein Visum. Die Reisepässe müssen bis zu Ihrer festgesetzten Rückkunft gültig sein. Da jedoch einige Fluggesellschaften eine längere Gültigkeit verlangen (die Rückreise kann sich wegen Krankheit verschieben), empfehlen wir, dass die Reisepässe mindestens drei Monate über den Rückflugtermin hinaus gültig sind. Seit dem 30.09.2004 haben die USA die Kontrollen an ihren Flug- und Seehäfen verstärkt und auch von USA-Besuchern die ohne Visum in das Land einreisen, bei Ankunft digitale Fingerabdrücke von beiden Zeigefingern genommen und ein Foto gemacht. Seit dem 26.10.2004 müssen alle Reisenden, auch Kinder und Babys, einen maschinenlesbaren Pass vorweisen. Für deutsche Staatsangehörige ist nur noch der rote Europapass zulässig! Die Einreise- und Zollformalitäten sowie die Entgegennahme Ihres Gepäcks erfolgen immer am ersten Ankunftsflughafen, auch wenn Sie einen Weiterflug gebucht haben. Sie können selbstverständlich auch auf dem Landweg in die Vereinigten Staaten oder nach Canada einreisen. Einreiseformulare müssen dann an der Grenzstation ausgefüllt werden. Bei der Einreise in die USA sind dann pro Person USD 6,-, abgezählt in kleinen Scheinen, zu zahlen. Jeder Reisende ist für die Einhaltung der Bestimmungen selbst verantwortlich.

Online-Registrierung (ESTA) Seit dem 12. Januar 2009 ist vom DHS (Department of Homeland Security) die Online-Registrierungspflicht für alle USA-Besucher (auch Kinder und Babys) auf der Internetseite https://esta.cbp.dhs.gov/seta/ zwingend vorgeschrieben. Die Daten werden ausschließlich zu Sicherheitszwecken verwendet. Die Registrierung muss bis spätestens 72 Stunden vor Abflug erfolgen, wobei persönliche Daten und Reisedaten online abgefragt werden. Die Registrierung ist zwei Jahre  für beliebig viele Einreisen gültig, sofern nicht vorher der Reisepass abläuft oder sich Angaben des Reisepasses ändern. Der Ausdruck der Online-Registrierung muss bei Einreise in den USA vorgewiesen werden. Die Bestätigung der Online-Registrierung garantiert allerdings noch nicht die Einreise in die USA; diese wird erst von dem Beamten der Einreisebehörde vor Ort genehmigt. Detailinformationen finden Sie auf der Internetseite http://german.germnay.usembassy.gov/visa/vwp/esta/. Wenn Sie den Anforderungen nicht nachkommen, kann die Beförderung bzw. die Einreise verweigert werden. Seit 8. September 2010 kostet die Online-Registrierung 14 US-Dollar. Die Gebühr muss per Kreditkarte (MC, VI, AX, Discover) entrichtet werden, wobei die Kreditkarte nicht auf den Namen des Antragstellers ausgestellt sein muss. Anträge, die bis einschließlich 7.September gestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf der 2-Jahresfrist oder des Reisepasses.

Einfuhrverbot
Dies gilt für Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden (Attest des behandelnden Arztes erforderlich); Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst und Pflanzen (einschließlich vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte); Schusswaffen und Munition; gefährliche Gegenstände wie z.B. Feuerwerkskörper und giftige Artikel; Fleisch- und Geflügelprodukte; pornografische Artikel; Klappmesser; kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden.

Gesundheitsinformationen Derzeit sind weder für die Einreise nach USA, noch nach Canada Impfungen vorgeschrieben, sofern die Anreise nicht von/über Infektionsgebiete erfolgt. Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informieren. Jeder Reisende ist selbst für die Einhaltung der Bestimmungen verantwortlich. Eine Nordamerika-Reise ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz anzutreten, wäre mehr als leichtsinnig, denn ärztliche Behandlungs- und Krankenhauskosten sind in Amerika sehr hoch. Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut. Nur Notfälle werden in Nordamerika ohne vorherige Bezahlung behandelt. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt. Häufig ist es günstiger, wenn medizinisch möglich, nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier in Behandlung zu begeben. Die meisten deutschen privaten Krankenversicherer bieten ihren Versicherten weltweiten Vollschutz. Wer nicht mit der Erstattung der in Übersee angefallenen Behandlungskosten rechnen kann – das sind vor allem die in gesetzlichen Kassen Versicherten – dem ist dringend der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung anzuraten.

Fluggepäck
Für Reisen mit Linienflügen nach und innerhalb Nordamerikas gelten besondere Freigepäckbestimmungen. Sie können pro Person 1 Gepäckstücke à 23 kg mitnehmen. Ein 2. Gepäckstück kann nur gegen Gebühren aufgegeben werden.  Zusätzlich erlaubt ist pro Person ein Handgepäckstück mit den Außenmassen 55x40x20 cm und einem Höchstgewicht von 8 kg. Für Charterflüge mit Condor oder LTU gelten geänderte Bestimmungen, über die wir Sie mit Ihrem Flugschein informieren. Bei Flügen von und nach den USA werden aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen Inspektionen bei bereits eingecheckten Gepäckstücken vorgenommen. Bei Stichproben werden verschlossene Gepäckstücke ohne Vorwarnung aufgebrochen. Es liegt daher in Ihrem Ermessen, ob Sie Ihr Gepäck verschlossen oder unverschlossen aufgeben. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wertvolles Reisegepäck wie Foto-, Film- und Videoausrüstungen sowie Schmuck und andere Wertsachen als aufgegebenes Gepäck nicht versichert ist und daher generell im Handgepäck mitgeführt werden sollte. Bitte beachten Sie unbedingt, dass scharfe oder spitze Gegenstände wie Messer, Nagelscheren, Feile, Stielkamm u.s.w. nicht im Handgepäck mitgeführt werden dürfen! Bei Busrundreisen sollten Sie sich auf die Mitnahme eines Koffers und eines Handgepäckstücks beschränken. Die Gepäckträgerdienste vom Bus ins Hotel und zurück sind lediglich für einen Koffer je Person auf der eigentlichen Rundreise im Reisepreis eingeschlossen!

Filme/Fotos
In den USA wird auf den größeren Flughäfen auch das aufgegebene Gepäck durchleuchtet. Diese Strahlen können Filmmaterial (auch das unbelichtete) schädigen. Transportieren Sie daher Ihre Filme im Handgepäck!

Elektrogeräte / Stromspannung Bei Mitnahme eines Elektrogerätes müssen Sie darauf achten, dass dieses von 220 V auf 110 V umschaltbar ist. Zusätzlich benötigen Sie einen Zwischenstecker (Adapter) von Rundpolen auf Flachpole, welchen Sie in jedem gutsortierten Elektrofachgeschäft preiswert erhalten.

Währung Die Währung der USA und Canadas basiert auf dem Dollar. Der Dollar ist in 100 Cents aufgeteilt. Es gibt folgende Münzen: 1 Cent = Penny * 5 Cents = Nickel * 10 Cents = Dime * 25 Cents = Quarter; in Canada gibt es außerdem noch eine USD 1-Münze = liebevoll „Loonie“ genannt, und eine USD 2-Münze. Es gibt folgende Geldscheine, die in den USA alle grün und gleichgroß sind: USD 1 * USD 5 * USD 10 * USD 20 * USD 50 * USD 100; in Canada zusätzlich noch USD 2.

Öffnungszeiten der Banken Im allgemeinen sind Banken wochentags von 09.00 bis 16.00 Uhr geöffnet; samstags öffnen einige von 09.00 bis 12.00 Uhr.

Zahlungsmittel Mit einer Kreditkarte (die größte Akzeptanz haben Visa und Eurocard/Mastercard) kommen Sie gut durch Ihren Urlaub. Bitte beachten Sie jedoch, dass es einige Geschäfte gibt, die keine Kreditkarten akzeptieren. Sie sollten daher auf jeden Fall zusätzlich (wenig) Bargeld und US-/Can-Dollar Reiseschecks (Traveller Checks) mitnehmen. Hotels wechseln oft keine Fremdwährungen und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln. Bei Bezahlung mit oder Einlösung von Reiseschecks wird normalerweise ein Identitätsnachweis (Reisepass) verlangt. Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Seit Mitte des Jahres 2000 gibt es außerdem die Möglichkeit, mit der EC-Karte zu bezahlen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sich auf Ihrer EC-Karte das MAESTRO-Zeichen befindet. Sie können dann in vielen Läden direkt bezahlen, beziehungsweise auf vielen Banken Geld bis zu einem Betrag von USD 200,- gegen Gebühr von etwa € 3,- abheben. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass auch die Läden und Banken das MAESTRO-Zeichen an der Tür/den Geldautomaten angebracht haben, denn nur dann verfügen sie über die technischen Voraussetzungen für die Akzeptanz. Eine EC-Karte wird derzeit weder von den Auto-/Wohnmobilvermietern, noch von den Hotels als Zahlungsmittel anerkannt. Dies bedeutet, dass damit auch keine Kautionen hinterlegt werden können! Sie ersetzt daher keine Kreditkarte, sondern kann nur als Ergänzung gesehen werden.

Steuern Was bei uns die Mehrwertsteuer ist, heißt in Nordamerika vereinfacht ausgedrückt Sales Tax. Im Unterschied zu uns sind alle ausgeschilderten Preise keine End- sondern Nettopreise. Fast alle Waren, die Sie örtlich kaufen, unterliegen der regionalen Verkaufssteuer, die je nach Staat unterschiedlich ist und zwischen 5 und 18% beträgt. Wundern Sie sich also bei Einkäufen nicht, wenn Sie mehr bezahlen müssen, als auf dem Preisschild steht. Die lokalen Verkaufssteuern (sales tax) und die kanadische Zusatzsteuer GST (Goods & Services Tax) sind in unseren Reisepreisen eingeschlossen.

Kleidung
Bekleidungsvorschriften gibt es in Nordamerika nicht. In Urlaub und Freizeit lieben die Amerikaner legere Kleidung. Hingegen im Geschäftsleben, in guten Restaurants und Bars sowie bei Theater- und Showbesuchen wird angemessene Kleidung erwartet. Das heißt, es wird von den Herren ein Jackett und auch eine Krawatte gefordert. Da sowohl Hotels und Restaurants als auch die Reisebusse klimatisiert sind sollten Sie, auch bei warmen Außentemperaturen, immer einen Pulli oder eine Jacke parat haben. Ansonsten empfiehlt sich die Mitnahme von leichter, der Jahreszeit entsprechenden, Freizeitkleidung aber auch von Wollsachen, da selbst im Sommer mit extremen Temperaturunterschieden gerechnet werden muss. Denken Sie vor allem auch an bequeme, gut eingelaufene Schuhe, damit Sie sich auch bei langen Besichtigungen wohl fühlen.

Einkaufen Meist außerhalb der Stadtzentren sind große Shopping-Center angesiedelt, die neben einer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten auch Restaurants und vielfach Unterhaltungsangebote bieten. In vielen Regionen der USA – besonders jedoch an der Ostküste – gibt es Outlet Malls. In diesen Geschäften können Sie Designer Artikel zu oft sehr stark ermäßigten Preisen einkaufen. Sollten Sie Medikamente benötigen, die rezeptfrei erhältlich sind, so können Sie die wichtigsten in größeren Supermärkten oder in den so genannten Drugstores kaufen. In Nordamerika haben die Geschäfte länger und vielfach auch sonntags geöffnet. Die Geschäfte öffnen morgens um 08.00 oder 09.00 Uhr und schließen abends um 20.00 oder 22.00 Uhr, an Wochenenden um 17.00 Uhr. Viele Supermärkte haben aber auch 24 Stunden geöffnet.

Restaurants
Wenn Sie ein Restaurant besuchen ist es üblich am Eingang stehen zu bleiben, bis Sie ein Angestellter zu einem Platz führt. Sie finden im Eingangsbereich ein Schild mit dem Hinweis „Wait to be seated“. In Schnellrestaurants oder Fastfood-Ketten können Sie sich meist selbst einen Platz suchen. Die meisten Restaurants in Nordamerika, speziell in den größeren Städten, sind reine Nichtraucher-Restaurants.

Trinkgeld (>Tip<)
Ein wichtiges Thema ist in Nordamerika das Trinkgeld. Die meisten im Dienstleistungsbereich arbeitenden Menschen, wie z.B. Kellner, Busfahrer, Zimmermädchen, Taxifahrer u.s.w., beziehen ein relativ geringes Festgehalt und sind ansonsten auf Trinkgelder angewiesen. Ihr Zimmermädchen rechnet mit etwa USD 1,- pro Person/Tag und der Gepäckträger mit etwa USD 1,- je Gepäckstück. Üblich sind in Restaurants und Bars 15% bis 20% des Rechnungsbetrages vor der Steuer (tax), die Sie nach dem Bezahlen einfach auf dem Tisch liegen lassen können. In manchen, touristisch stark frequentierten, Gebieten sind die Restaurants dazu übergegangen, das Trinkgeld bereits auf die Rechnung zu schreiben. Dies wird durch einen Stempel „Gratuity included“ ersichtlich. In diesem Fall zahlen Sie den exakten Rechnungsbetrag. Ähnlich wie bei Kreuzfahrten ist es auch bei begleiteten Rundreisen üblich, dass die beteiligten „guten Geister“ ein Trinkgeld erhalten. Man rechnet für den Reiseleiter USD 2,- bis 3,- je Tag und für den Busfahrer USD 1,- bis 2,- je Tag. Wenn Sie besonders zufrieden waren, bringen Sie dies durch einen angemessenen geldlichen Betrag zum Ausdruck.

Mahlzeiten Anders als in Europa, ist in den Hotelleistungen üblicherweise keine Mahlzeit eingeschlossen. In den meisten Hotels können Sie entweder im Restaurant oder im Coffeeshop essen. Wenn Sie dort Ihre Mahlzeiten nicht einnehmen möchten, finden Sie normalerweise in Hotelnähe einen oder mehrere Coffeeshops, Self Service Restaurants und Restaurants, in denen man Ihnen ein gutes, oft preiswerteres Essen serviert. Bitte erwarten Sie kein Frühstück wie bei uns mit Brötchen, Wurst oder Käse! Das typisch amerikanische Frühstück besteht aus Eiern mit Speck (bacon) oder Schinken (ham) und Bratkartoffeln (hashed browns). Spiegeleier sind „fried eggs sunny side up“, auf beiden Seiten gebratene Spiegeleier sind „eggs over easy“ und „scrambled eggs“ sind Rühreier, wobei letztere zumeist nicht aus frischen Eiern, sondern aus Fertigpulver gemacht werden. Gekochte Eier sind in Amerika nicht üblich. Wer keine Eier mag, sollte ein „Continental Breakfast“ bestellen, welches aus Croissants oder Toast mit Butter und Marmelade besteht. Oft gibt es auch „French toast“ (Toastbrot eingelegt in Milch und Eier und mit Zucker ausgebacken). Ein gutes Frühstück erhalten Sie z.B. bei „Dennys“, „Waffle House“, „House of Pancakes“, „Jonny Rockettes“, oder auch bei „Mc Donalds“. In diesen Ketten können Sie auch günstig zu Mittag essen. „Sizzler“ ist eine Restaurantkette in der Sie an der Kasse Ihr Steak bestellen und sich dann so viel und oft Sie möchten am Salatbuffet bedienen, oder Suppe als Beilage nehmen können.

Speisen und Getränke
In Bezug auf Speisen sollten Sie wissen, dass Sie bedenkenlos alles zu sich nehmen können, was auf der Speisenkarte steht. Nordamerikaner haben allgemein keinen Hang zum Exotischen und essen was sie gewöhnt sind. Zur liebsten Speise gehören Hamburger und Steaks, die fast immer und überall gleichermaßen hervorragend sind. Das amerikanische Bier ist dünner als unseres und wird sehr kalt serviert. Draft ist Fassbier und Bottle ist Flaschenbier. Beim Bestellen müssen Sie die Sorte nennen. Sehr weit verbreitet und vom Geschmack her akzeptabel sind Coors, Michelob und natürlich Bud (=Budweiser); das kanadische Bier ist stärker und bekannte, gängige Sorten sind hier Molson oder Labbat.

Trinkwasser
Leitungswasser können Sie normalerweise ohne Bedenken trinken. In Restaurants wird zu den Mahlzeiten auch ohne Bestellung Wasser mit Eis serviert und ständig nachgefüllt.

Alkoholische Getränke / Tabak Alkohol wird nur an Personen abgegeben, die mindestens 21 Jahre (USA), beziehungsweise 19 Jahre (Canada) alt sind. Da dieses Gesetz strikt eingehalten wird, müssen Sie damit rechnen, dass in einigen Restaurants und in den meisten Nachtclubs ein Ausweis verlangt wird. In kleineren Orten wird diese Kontrolle manchmal auch in den Supermärkten, beziehungsweise in den staatlichen Liquor Stores an der Kasse durchgeführt. Europäische Ausweispapiere werden normalerweise akzeptiert. Die Preise für Alkohol, vor allen Dingen für Importe, sind sehr hoch. Das Mindestalter für den Kauf von Tabak ist 18 Jahre. Zigaretten sind in den USA und in Canada ebenfalls sehr teuer. Kaufen Sie diese Artikel daher vor Abflug im Duty Free Shop.

Zeitzonen Der Nordosten der USA und Canadas (vom Atlantik zum Lake Superior) liegt in der östlichen Zeitzone, der Eastern Standard Time Zone, die 5 Stunden hinter der Greenwich Mean Time (MEZ) zurückliegt. Wenn es also 12.00 Uhr in Boston und New York, Toronto und Montreal ist, ist es in London 17.00 Uhr und in Deutschland 18.00 Uhr. Städte wie Chicago, Dallas und Winnipeg liegen in der Central Time Zone, 7 Stunden hinter MEZ; Denver und Calgary liegen in der Mountain Time Zone, 8 Stunden hinter MEZ; Los Angeles und Vancouver liegen in der Pacific Time Zone, 9 Stunden hinter MEZ; Anchorage hat die Alaska Time, 10 Stunden hinter MEZ und Honolulu hat die Hawaii Time, 11 Stunden hinter MEZ. In den meisten Gebieten werden am ersten Sonntag im April die Uhren um eine Stunde vorgestellt; am letzten Sonntag im Oktober wieder um eine Stunde zurückgestellt. Ausnahmen bilden Großteile von Indiana, Arizona und Hawaii.

Klima Die Temperaturen werden in Canada in °Celsius, in den USA in Fahrenheit angegeben. Wir führen daher als Richtwert eine grobe Umrechnungstabelle auf:

Fahrenheit0102030405060708090
°Celsius-18-12-7-141016212732

Kleine „Faustregel“, wenn Sie selbst rechnen möchten: Fahrenheit -32 x 0,55 = Celsius; Celsius x 1,8 + 32 = Fahrenheit

Telefonieren
Telefonieren ist recht einfach und man kann im Regelfall in beide Richtungen durchwählen. Von Deutschland nach Amerika wählen Sie die 001 vor, dann die 3-stellige Ortskennung und anschließend eine 7-stellige Rufnummer. Bei Telefonaten von Amerika nach Deutschland wählen Sie vom Hotelzimmer aus normalerweise die 8011 um ins internationale Leitungsnetz zu gelangen (es steht auf dem Telefon oder in einer Information beim Telefon); von einem öffentlichen Telefon wählen Sie die 011 vor. Dann die 49 als Kennung für Deutschland, die Ortsvorwahlnummer ohne die Null und dann die Rufnummer des Teilnehmers. Die Hotels erheben erhöhte Telefongebühren und oft muss man das Telefon gegen Vorlage der Kreditkarte oder Hinterlegung einer Kaution zunächst frei schalten lassen, bevor man telefonieren kann. Bei vielen Hotels läuft der Gebührenzähler bereits ab dem 4. oder 5. Klingeln, unabhängig davon ob jemand das Gespräch entgegennimmt oder nicht! Die Grundgebühr von USD 5,- bis USD 8,- findet sich dann auf Ihrer Zimmerrechnung wieder. Günstiger telefonieren Sie mit den verschiedenen Telefonkarten (z.B. Calling Card der Telecom, die Sie in Ihrem Telefonladen beantragen können), oder einer „Prepaid Karte“, die man für 10,- oder 20,- Dollar in den meisten Souvenirläden oder bei der US Post bekommt. Unsere Handys (ausgenommen spezielle 3-Band-Handys) funktionieren bei den amerikanischen Netzen nicht.

Rauchen
Rauchverbot gilt generell bei allen Fluggesellschaften auf den Transatlantikstrecken, auf allen inneramerikanischen und –kanadischen Flügen sowie auf den innereuropäischen Zubringerstrecken. Nicht geraucht werden darf auch in öffentlichen Gebäuden, z.B. auf den Flughäfen, in vielen Restaurants, Hotels u.s.w. Wenn überhaupt, dann ist Rauchen nur in gesondert ausgewiesenen Bereichen gestattet.

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